05.10.2016 – Digital Homicide hat sich wohl selbst ins eigene Fleisch geschnitten. Auf Steam bekamen sie negative Bewertungen, worauf sie diese User verklagten. Valve hat darauf die Kooperation mit Digital Homicide beendet, wodurch das Unternehmen finanziell ruiniert wurde.
Der Entwickler Digital Homicide hat über die letzten zwei Jahre einige Games auf Steam veröffentlicht und hauptsächlich darüber Gewinn erzielt. Als einige Fans den Entwickler negativ bewerteten, hat Digital Homicide diese 100 Spieler auf eine Schadenersatzsumme von 18 Millionen US-Dollar verklagt.
Valve ist der Meinung, dass Digital Homicide feindlich gegenüber den Kunden ist und entfernte alle Spiele des Entwicklers. Bereits in der Vergangenheit ist der Developer nicht besonders positiv aufgefallen. Digital Homicide hat abgelehnte Games mit anderem Titel erneut eingestellt, um auf eine eventuelle neue Freigabe zu hoffen. Die Fans kritisierten, dass die Games nicht besonders hochwertig seien und sich alle sehr ähneln. Grafik- und Charaktermodelle wurden leicht verändert wieder benutzt.
Nach der Entfernung der Games auf Steam brach der Umsatz von Digital Homicide ein. Sie sind „finanziell ruiniert“. Die Klage gegen die 100 User wird fallen gelassen, weil ihnen das Geld fehlt. Laut Mitgründer James Romine Jr. hätten sie den Fall vor Gericht gewonnen, weil sie eine „solide Basis“ für die Anschuldigung haben.
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