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Review: Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs

Mit Dragon Quest VIII ist 2006 der erste Teil der Reihe bei uns in Deutschland für die PlayStation 2 erschienen. Seit dem folgten viele weitere Teile für den DS und 3DS. Zuletzt erschien Dragon Quest VII für den 3DS im September 2016. Seit dem 20. Januar 2017 gibt es das Remake vom 8. Teil für den 3DS mit zahlreichen Neuerungen. Die Reise in dem Rollenspiel dreht sich um dem Helden, der einem König und seiner Tochter, der Prinzessin, hilft den Fluch vom Dunkelmagier Dhoulmagus zu brechen.

Dhoulmagus hat das ganze Königreich vom König Trode und seiner Tochter, der Prinzessin Medea, verflucht. Fortan haben die Bewohner eine Monstergestalt. Der namenlose Held begegnet zu Beginn König Trode als Monster und Prinzessin Medea als Pferd und erfährt schnell die Hintergründe ihrer Gestalt. Danach machen sich die drei auf, Dhoulmagus zu finden und den Fluch zu brechen. Der 7. Teil hat einen langwierigeren Anfang, bis die Story und Action startet. Hier geht es sehr schnell los. Zudem ist die Story vom 8. Teil sehr viel besser und mitreißender als im Vorgänger.

Die Geschichte bewegt sich ständig spannend vorwärts, sodass wir wissen möchten, wie es weitergeht. Es gibt nicht viele langweilen Stellen während der Story. Auch sind die Charaktere, die sich später dazu gesellen, besser dargestellt und ihr Ziel Dhoulmagus zu besiegen klarer zu erkennen. Während die Charaktere von Stadt zu Stadt um die Welt reisen, ist es interessant zu sehen, welchen Ort sie als nächstes erreichen werden.

Alle Sequenzen sind hingegen zur PlayStation-2-Version voll synchronisiert. Manchmal merkt man, dass beim Port von der PS2 zum 3DS die Audioqualität und die Grafik nicht gut übertragen wurden, aber es stört nicht im gesamten Spiel. Die Grafikunterschiede merkt man vor allem, wenn man auf der Weltkarte in die Ferne schaut.

Altes neues Gameplay

Das altbewährte Menü wurde von Dragon Quest IV bis VII übernommen, statt das beliebte PS2-Menü zu übernehmen. Dieses Menü wirkt sehr veraltet und macht es sehr umständlich Items zu sortieren/auszurüsten, zu speichern oder anderes. Fürs Speichern muss extra ein Priester in einer Kirche aufgesucht und danach 8-mal in der Auswahl bestätigt werden, dass wir wirklich speichern möchten. Diesmal gibt es kein Jobs/Berufe/Klassen für die Charaktere. Pro Level erhalten die Charaktere Fähigkeitspunkte, die für bestimmte Fähigkeiten genutzt werden können. Der Protagonist hat beispielsweise die Fähigkeiten Schwert, Bumerang, Lanze und Mut. Wurden in eine Fähigkeit genügend Punkte reingesteckt, schaltet sich ein neuer Zweig frei. Dieses System macht jeden Charakter in der Party sinnvoll, weil jeder Charakter einzigartige Fähigkeiten erlernen kann, die die anderen nicht können.

Das Kampfsystem ist weiterhin rundenbasiert. Es gibt keine Zufallskämpfe, das heißt, dass auf der Weltkarte und in Dungeon Monster herumlaufen. Berühren wir ein Monster, kommt es zum Kampf. Es ist sehr einfach den Monstern auszuweichen und so alles in Ruhe zu erkunden und weiterzureisen. Bei Bedarf kann später bei Monstern schnell trainiert werden, falls man im Level nachhängt. Es gibt extra eine Beschleunigungsfunktion, um Kämpfe schneller ablaufen zu lassen.

Als Neuerungen gibt es zwei neue spielbare Charaktere, neue alternative Endings, Nebenmissionen und Bonus-Dungeon nach Abschluss der Story. Eine neue Nebenmission ist das Fotografieren, bei dem wir an verschiedenen Orten bis zu 100 Fotos machen können, um verschiedene Sticker und Posen zu erhalten. Selbst für Kenner des Originals gibt es hier damit Inhalte und Funktionen, die sie noch nicht kennen. Die zwei Hauptfunktionen aus dem Original zum Schmieden von Items und Rekrutieren von Monstern sind immer noch dabei. Im Alchemiekessel können aus zwei oder drei Items ein besseres hergestellt werden. Auf der ganzen Welt finden wir Monster mit Sprechblasen überm Kopf, die wir rekrutieren und für die Monsterarena einsetzen können.

Fazit

Dragon Quest VIII schafft es uns in eine magische Welt zu ziehen, die gefüllt mit liebenswerten Charakteren und viel Humor ist. Das Erkunden der Welt und Trainieren der Charaktere macht besonders viel Spaß, sodass wir gerne immer mehr Zeit damit verbringen. Ein wirklich klassisches und gutes RPG.

ProKontra
  • Mitreißende Story
  1. Audio/Grafik
  • Interessante Charaktere
  1. Veraltetes Menü
  • Keine Zufallskämpfe mehr
 
  • Neue Charaktere & Inhalte
 
  • Synchronisierte Sequenzen
 
  • Guter Humor
 
  • Beschleunigtes Kampfsystem
 

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